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Hypo- und hypermobile Bewegungssegmente der LWS und BWS

Durch Tastbefund werden die Abstände der Dornfortsätze des jeweiligen Wirbelsäulenabschnittes (unterteilt in LWS, untere BWS, obere BWS) miteinander verglichen.

Dabei liegt der Patient bereits auf dem eigens für die DWTH entwickelten Therapie-Kissen nach Horn, welches eine entspannte Lagerung bei leicht kyphosierter Wirbelsäule ermöglicht. Durch diese Kyphoselagerung fächern die Dornfortsätze nach hinten etwas auf, die dorsalen Bänder der Wirbelsäule werden dabei etwas gedehnt, wodurch sich hypo- und hypermobile Bewegungssegmente zwischen einzelnen Wirbeln leicht ertasten lassen.

Dornfortsätze von Wirbeln mit hypomobilen Bewegungssegmenten zueinander weichen infolge kontrakter Bänderspannung wenig auseinander, die den hypermobilen Bewegungssegmenten zugehörigen Dornfortsätze weichen weiter als die der übrigen Wirbel auseinander, bedingt durch die ständige Überdehnung bei Bewegungen als Folge der Hypermobilität des stärker gedehnten und weniger festen Bandanteils.

Von diesen Segmenten ausgehend zeigen sich auch die meisten vertebragenen, lokalen und peripheren Schmerzen durch Überlastung. Unter Nutzung dieses Effektes werden die so palpierten Wirbelabstände und -verlagerungen mit einemHautstift auf dem Patientenrücken markiert.

 

Rotierte und nach dorsal verlagerte Wirbel

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Ebenso wie beschrieben, lassen sich auch Wirbelverlagerungen in Rotation gegeneinander und bei einer Retrolisthesis in dieser entspannten Kyphoselage ertasten und markieren.

 

Ventralisierte Lendenwirbel

Sie finden sich sehr häufig bei Patienten, welche einen eng umschriebenen Schmerz im lumbo-sacralen Übergangsbereich angeben und/oder bereits neurologische Ausfallerscheinungen in den unteren Extremitäten beschreiben. Ebenso kann es bei Ventralisation im unteren LWS-Bereich beispielsweise bei männlichen Patienten zu Prostatabeschwerden kommen. Beim Betasten am kyphosiert gelagerten Patienten ist dabei eine Ventralverlagerung von Wirbelkörpern über die Lage der Dornfortsätze von L4 oder L5 im Vergleich zu L3 und dem Os sacrum feststellbar. Das Röntgenbild zeigt hier bei einer Seitenaufnahme ebenfalls die Ventralverlagerung des betreffenden Wirbels.

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